La Chicama – das legendäre Surferparadies
Jedes Land, das über eine Küste verfügt, hat auch diesen einen kleinen Ort, diese Legende von der einen perfekten Welle, von der nur die Insider wissen – bis sie schlussendlich der ganzen Welt zugänglich gemacht wird. Für Peru ist dieser eine Strandort Chicama ( auch Puerto Malabrigo genannt) an der Nordküste.

Angeblich wurde die Welle, die nach dem kleinen Strandort Chicama benannt wurde, durch einen haiwaiianischen Surfer namens Chuck Shipman im Jahre 1965 entdeckt. Er entdeckte diese ewig scheinende Brandung auf dem Rückflug von einer Surfmeisterschaft aus dem Flugzeug heraus und machte sich mit der Hilfe seiner peruanischen Freunde auf die Suche nach diesem „magischen“ Ort.
Heute hat La Chicama nicht umsonst seinen Ruf als einer der besten Surfspots weltweit. Aufgrund der außergewöhnlichen Windverhältnisse und der Form der Küste bildet sich hier nämlich eine der längsten Point Breaks der Erde, die auch schon erfolgreich gesurft wurde. Unglaubliche 2,2 Kilometer soll der Ritt auf den Wellen gewesen sein – zum Vergleich: die bekannteste Welle in Australien bringt es im Vergleich "nur" auf fast zwei Kilometer.

Der gesamte Strandabschnitt zieht sich über 4 Kilometer, wird aber von mehreren Wellen gebrochen, sodass ein Reiten auf der Gesamtlänge bis heute noch nicht gelungen ist.
In der Zwischenzeit befinden sich hier eine Vielzahl an Restaurants, Bars in denen es exzellenten peruanischen Kaffee, wie z.B. unseren – nach diesem Surfspot benannten – Bio-Kaffee La Chicama, gibt, sowie zahlreiche kleine Läden und Unterkünfte. Wer etwas unternehmen möchte, der wird wohl nicht umhin kommen, ins knapp 95 Kilometer entfernte Trujillo zu fahren. Von dort aus können Trips zu den umliegenden Ruinen wie beispielsweise der Mondpyramide gestartet werden.